Wasserdichte Lampe, Tauchlampe, Taschenlampe

Tauchlampe Taschenlampe
In folgendem Artikel will ich auf Tauchlampen und wasserdichte Taschenlampen eingehen. Sehr viele Tauchlampen mit kompakter Bauform sind logischerweise auch als wasserdichte Taschenlampe einsetzbar. Ich möchte erläutern was es für Modelle gibt, welche Technik sinnvoll ist und welche Lampe Sie für ihren Anwendungsfall benötigen.
Info: Dieser Artikel richtet sich an Amateure und Personen die sich zum Thema informieren möchten.

Größe und Gewicht?

Die erste Frage die sich stellt ist ob die Unterwasserlampe nur zum Tauchen genutzt werden soll oder auch gleichzeitig als wasserdichte Taschenlampe dienen soll. Wer beides in einem möchte, der sollte ein handliches Modell wählen, welches auch über Wasser einsetzbar ist.

Handlampe oder Kopflampe/Stirnlampe?

Es gibt Unterwasserlampen als Kopflampe, sowie als auch als Handlampe/Taschenlampe (siehe Bilder oben). Eine Kopflampe hat den Vorteil das beide Hände frei sind. Dies ist z.B. beim Arbeiten besonders wichtig.

Bei wasserdichten Stirnlampen gibt es leider nur sehr wenig Auswahl. Das Modell links im Bild ist mit 23 Euro recht günstig und hat 5 Jahre Garantie. Die Lampe selbst kann verstellt werden (in dem gelbgrünen Plastikteil ist ein Gelenk). Darüber hinaus ist sie wasserdicht bis 30 Meter.

Übersicht weiterer Stirnlampen

 

Halterungen

Etwas sehr interessantes was ich entdeckt habe ist, das es Unterwasserlampen mit Halterung gibt. Quasi eine Stativhalterung um die Lampe herum (siehe Bild).

Info: Leider nicht mehr verfügbar.

 

Leistung/Watt

Die Frage ist wie viel Licht benötigt wird und vor allem wie tief wird getaucht. Ab einer gewissen Tiefe kommt nämlich kein Licht mehr von der Oberfläche an. So tief tauchen allerdings meist nur Profis. Je höher der Watt Wert, umso heller ist die Lampe in der Regel.  

Dimmbar/Helligkeit stufenlos Dimmbar

Für viele dürfte das ein sehr wichtiges Feature sein, dass eine Lampe dimmbar ist. Es gibt Unterwasserlampen die auf verschiedene Helligkeitsstufen gestellt werden können z.B. hell, mittel, schwach. Noch besser ist eine stufenlose Dimmung. Dabei gibt es keine Stufen, sondern die Lampe kann mit einem Schalter/Schieber stufenlos heruntergeregelt werden. 

LED

LEDs sind deshalb zu empfehlen weil sie weniger Strom verbrauchen als normale "Glühbirnen". Alle neueren Taschenlampen und Tauchlampen setzen auf LEDs.

Ergonomie und Knöpfe

Hierbei ist jetzt wichtig ob mit der Lampe getaucht wird oder nicht und vor allem ob Taucherhandschuhe getragen werden. Mit Neoprenhandschuhen lassen sich kleine Knöpfe eventuell nicht mehr gut betätigen.

Stromanschluss/Aufladen/Akkus

Die meisten kleineren Unterwasserlampen können mit Batterien und Akkus betrieben werden. Bei größeren Lampen werden oft eingebaute Akkus eingesetzt die dann per Ladegerät aufgeladen werden müssen.

Salzwasser/Süßwasser

Da denkt man jetzt natürlich, dass Tauchlampen salzwasserfest sind, denn wer taucht bitte nur im Pool? Die meisten qualitativ hochwertigen Taucherlampen sind auch salzwasserfest, jedoch bin ich auch schon auf ein bis zwei Modelle gestoßen bei denen dabei stand, dass sie nicht salzwassertauglich sind. Salzwasser ist nämlich auf Dauer aggressiv und kann Dichtungen und Material angreifen. Nach dem Einsatz in Salzwasser empfiehlt es sich auf jeden Fall die Lampe mit Süßwasser abzuspülen.

Infos für Flugreisen

Es scheint wohl so, dass das Luftfahrt-Bundesamt manche Stablampen als Schlagwaffe klassifiziert und daher die Mitnahme nur in aufgegebenem Gepäck und mit entnommenen Batterien erlaubt ist. Probleme gibt es dann, wenn der Akku fest verbaut ist. Allerdings sind fest verbaute Akkus wenn, dann meist nur bei professionellen Tauchlampen zu finden. Dies ist nur ein Hinweis am Rande bzw. was ich gelesen habe. Also vor der Flugreise am besten nochmal informieren.

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